Ritter-Tagebuch
Eintrag 19

Unsere Schönheit

liegt im Auge des Betrachters

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der/die Hübscheste im Land? Wir sind da eher entspannt und lassen unsere Hässlichkeit sprechen. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen – angefangen hat die Idee mit einem kleinen Versehen bei Photoshop, welches das Auge plötzlich auf die Wange gesetzt hatte. Und nachdem wir vor lauter Lachen wieder zu uns gekommen waren, den Shock verdaut hatten, erkannten wir den Trend und die Chance eines auffälligen Contents. Nun wollen wir daraus eine App entwickeln, welche diese Peinlichkeit etablieren wird. In allen anderen Fällen der „Aufmerksamkeitsgewinnung“ zielt dieser Tagebucheintrag jedoch auf das Thema CONTENT SHOCK ab.

Auffällig anders

Reize setzen, Aufmerksamkeit für sich gewinnen

Informative Inhalte ranken gut (noch), kreativ auffällige jedoch mehr. Bereits 2009 reichten 5 bis 6 Stunden, um mit seinem Content auf den vordernen Plätzen einer Suchmaschinen zu landen. 2014 jedoch erreichte die Contentsättigung dank Blogbeiträge, Videos, Whitepaper und weiteren Informationsangeboten einen Höhepunkt und das auch, weil Smartphones sich mehr und mehr etablierten. Heute verbringen wir mehr und mehr Zeit mit dem Handy. Da wir jedoch auch andere Dinge zu tun haben, muss das verfügbare Budget an Zeit gut eingeteilt werden. Die Folge: Wir entscheiden uns eher für extreme, besondere oder andersartige Beiträge, weil unsere tägliche Zeit zum Surfen begrenzt ist. Unternehmen müssen mehr und mehr Zeit investieren, um Content zu kreieren, der sich durchsetzt und die Decke der Content-Sättigung durchbricht. Denn bereits heute wird weltweit mehr Content produziert, als es die zeitliche Wahrnehmung des Menschen zulässt.

Zum Beispiel alleine YouTube: Im Mai 2019 wurden laut Statista um die 500 Stunden ansehbarer Videocontent pro Minute hochgeladen. Das sind 30.000 Stunden Content pro Stunde – Tendenz steigend. Wer soll das alles gucken? Fachleute sprechen daher vom sogenannten Content Shock.

Gewinnen Sie das Rennen

Qualität gegen den Content Shock

Wer heutzutage guten Content liefern will braucht Zeit und Muße. Um gegen die schier unendliche Masse anzutreten, hilft es nämlich nicht mehr nur um jeden Preis präsent zu sein. Man muss seinen Zielgruppen Inhalte liefern, die sie auch sehen möchten. Dabei bestimmen, wie bei der klassischen Werbung, Idee und Machart das kriegsentscheidende Momentum. Denn ob Humor, Bildgewalt, Übertreibung, Sexappeal oder halt extreme Hässlichkeit – nur mit überraschenden Eindrücken kann man Zielgruppen heutzutage hinter sich scharen. Wir raten heutzutage immer zu weniger ist mehr – denn Qualität setzt sich bekannterweise immer durch. Aber fragen Sie doch, was wir von Ihren Wünschen halten,
gern beraten wir Sie individuell und fördern Ihren Mut Content gekonnt anzugehen.